{"id":483,"date":"2018-08-20T21:06:05","date_gmt":"2018-08-20T19:06:05","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=483"},"modified":"2018-09-04T21:22:05","modified_gmt":"2018-09-04T19:22:05","slug":"tarifrunde-2018-3","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=tarifrunde-2018-3","title":{"rendered":"Tarifrunde 2018"},"content":{"rendered":"<h3>Bewertung der Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V. des Tarifabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie Baden-W\u00fcrttemberg<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">&#8222;Mit Fassungs- und Sprachlosigkeit reagierten die Mitgliedsunternehmen auf die H\u00f6he des Metallabschlusses in Baden-W\u00fcrttemberg. Allein die Belastungen in den Entgelttabellen von 4,3 % in diesem und mit weiteren 2,8 % im n\u00e4chsten Jahr werden die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen noch einmal deutlich mindern, denn schon vor dem Tarifabschluss waren die Arbeitskosten in keinem anderen gro\u00dfen Industrieland so hoch wie in Deutschland&#8220;, schildert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V., Rechtsanwalt Andreas Tressin zusammengefasst die vorgenommene Bewertung des Abschlusses der Mitgliedsunternehmen. &#8222;F\u00fcr mehr als jeden f\u00fcnften Betrieb ist schon die erste Erh\u00f6hung von 4,3 % in diesem Jahr nicht verkraftbar, weil diese bei einer durchschnittlichen Nettoumsatzrendite von weniger als 1 % und durchschnittlichem Personalkostenanteil von \u00fcber 40 % bei einer Umsetzung in die roten Zahlen rutschen w\u00fcrden. Deshalb stehe schon jetzt fest, dass f\u00fcr diese Betriebe nachverhandelt werden muss,&#8220; so Tressin.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Positiv bewertet wurde, dass eine unkontrollierte Verringerung des Arbeitszeitvolumens in den Betrieben verhindert werden konnte sowie die neuen M\u00f6glichkeiten der Unternehmen, das Arbeitszeitvolumen auch ausweiten zu k\u00f6nnen. Zugleich aber besteht aufgrund der Komplexit\u00e4t des Regelungswerkes gro\u00dfe Sorge der Betriebe eines hohen bzw. nicht zu leistenden Administrationsaufwandes und damit verbundener zus\u00e4tzlich entstehender Opportunit\u00e4tskosten bei der Umsetzung der k\u00fcnftigen Arbeitszeitregime. Der Beweis f\u00fcr eine produktivit\u00e4tssteigernde Praxistauglichkeit muss also erst noch gef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Deutliche Kritik gab es zu den erstmals eingesetzten 24-Stunden-Streiks in Baden-W\u00fcrttemberg, aber auch teilweise hier in der Region, weil diese zu erheblichen Sch\u00e4den durch Produktionsausf\u00e4lle f\u00fchrten. F\u00fcr die Unternehmen stehen eben nicht nur Lohnprozente, sondern Lieferfristen, Auftragserf\u00fcllung und sogar im Einzelfall Gesch\u00e4ftsbeziehungen auf dem Spiel. Aufgrund dieser Abh\u00e4ngigkeiten waren und sind die Unternehmen im hohen Ma\u00dfe erpressbar. Diese neue Eskalationsstufe beim Streik mag den Gewerkschaften noch einmal einen ganz neuen Schub beim Verteilungskampf gegeben haben. F\u00fcr unsere Mitgliedsunternehmen ist dies jedenfalls nicht Streitkultur, die sich w\u00fcnschen, geschweige denn k\u00fcnftig mehr tolerieren k\u00f6nnen und wollen; erst recht nicht, wenn die IG Metall auch noch mit vermeintlich rechtswidrigen Forderungen in eine Tarifauseinandersetzung zieht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewertung der Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V. des Tarifabschlusses in der Metall- und Elektroindustrie Baden-W\u00fcrttemberg<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event_listing_category":[8],"class_list":["post-483","event_listing","type-event_listing","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing\/483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/event_listing"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=483"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_listing_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fevent_listing_category&post=483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}