{"id":428,"date":"2018-08-20T20:28:49","date_gmt":"2018-08-20T18:28:49","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=428"},"modified":"2018-08-21T07:56:08","modified_gmt":"2018-08-21T05:56:08","slug":"presseinformation-zur-dritten-verhandlungsrunde-am-28-april-2016-in-duesseldorf","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=presseinformation-zur-dritten-verhandlungsrunde-am-28-april-2016-in-duesseldorf","title":{"rendered":"Presseinformation zur dritten Verhandlungsrunde am 28. April 2016 in D\u00fcsseldorf"},"content":{"rendered":"<h3>&#8222;Forderung der IG Metall ist jenseits der Vernunftsgrenzen&#8220;<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V., Arndt Krebs:<\/p>\n<p class=\"bodytext\">&#8222;Momentan ist das alles noch jenseits der Vernunftsgrenzen&#8220;, kritisiert der Verbandsvorsitzende Arndt Krebs die Forderung der IG Metall nach Einkommenserh\u00f6hungen von 5 %.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Der Vorsitzende appelliert deshalb mit allem Nachdruck an die IG Metall, dass sich unsere internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit durch \u00fcberzogene Tarifabschl\u00fcsse nicht verschlechtern darf.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Aus der Sicht des Verbandsvorsitzenden h\u00e4tten die Gewerkschaften auch allen Grund, die Verhandlungen viel entspannter anzugehen, als sie dies im Moment t\u00e4ten. So bewege sich die Inflationsrate nah an der Nulllinie, so dass sich f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten der Metall- und Elektroindustrie auf jeden Fall ein deutlicher Reallohnzuwachs abzeichnet.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das vorgelegte Arbeitgeberangebot von 0,9 % mehr Geld un einer Einmalzahlung von 0,3 % ist daher keine Provokation, wie von der IG Metall dargestellt, sondern Ausdruck von Umsicht und Angemessenheit. Es zeigt die Grenzen auf, was unter Ber\u00fccksichtigung einer langfristigen Sicherung des Standortes Deutschland m\u00f6glich und vern\u00fcnftig sei, so der Verbandsvorsitzende. &#8222;Die IG Metall muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass nciht nur die Stahlindustrie sondern auch die Metall- und Elektroindustrie im globalen Wettbewerb steht. Und dieser Wettbewerb ist so hart wie nie &#8211; 87 % unserer Mitgliedsfirmen sehen sich mit \u00dcberkapazit\u00e4ten am Markt konfrontiert und unterliegen deshalb einem ungeheurem Preis- und Margendruck. Preiserh\u00f6hungen sind nicht nur ausgeschlossen, vielmehr sind Preisrabatte die Regel. Auftr\u00e4ge m\u00fcssen aktuell teilweise sogar mit &#8222;schlechten Preisen angenomnmen werden, um \u00fcberhaupt die Auslastung zu sicherung und Marktanteile nicht zu verlieren&#8220;, so der Vorsitzende weiter. &#8222;Das kann die IG Metall doch nicht alles ignorieren und einfach auf &#8222;Sorglos-Modus&#8220; stellen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Besorgt zeigt sich Krebs \u00fcber die Ank\u00fcndigungen der IG Metall schon vor der dritten Verhandlungsrunde: &#8222;Das klingt schon wieder alles viel zu \u00fcberzogen und damit nach Arbeitskampf, als nach einer notwendigen sachlichen Auseinandersetzung. Die IG Metall muss aufpassen, dass sie bei den Arbeitskampfma\u00dfnahmen nicht v\u00f6llig \u00fcberzieht, denn was die &#8222;Streitkultur&#8220; anbelangt, stehen wir am Scheideweg&#8220;, so der Verbandsvorsitzende. &#8222;Unsere Mitgliedsfirmen sind jedenfalls nicht mehr bereit, v\u00f6llig \u00fcberh\u00f6hte Tarifabschl\u00fcsse nur deshalb zu akzeptieren, weil Streiks das noch viel gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche \u00dcbel sind&#8220;. Als ganz schlechtes Signal einer dialogorientierten Tarifpartnerschaft bewerten die Arbeitgeber in diesem Zusammenhang die neue Streiktaktik\u00a0 der IG Metall mit eint\u00e4gigen Warnstreiks sogar ohne Urabstimmung, weil dies noch einmal eine deutlich versch\u00e4rfte Eskalationsstufe bedeutet und die Umsetzung unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig w\u00e4re. Krebs pl\u00e4diert vielmehr mit allem Nachdruck f\u00fcr eine sachorientierte Verhandlungsrunde ohne S\u00e4belgerassel und f\u00fcr einen raschen Abschluss, der die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der heimischen Unternehmen nicht verschlechtert. Sichere und mehr Arbeitspl\u00e4tze sind die nachhaltige Basis f\u00fcr Konsumausgaben und nicht \u00fcberh\u00f6hte Tarifabschl\u00fcsse die Arbeitspl\u00e4tze kosten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Forderung der IG Metall ist jenseits der Vernunftsgrenzen&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event_listing_category":[8],"class_list":["post-428","event_listing","type-event_listing","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing\/428","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/event_listing"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=428"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=428"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_listing_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fevent_listing_category&post=428"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}