{"id":414,"date":"2018-08-20T20:07:39","date_gmt":"2018-08-20T18:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=414"},"modified":"2018-08-21T10:05:57","modified_gmt":"2018-08-21T08:05:57","slug":"ra-andreas-tressin-2","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=ra-andreas-tressin-2","title":{"rendered":"RA Andreas Tressin:"},"content":{"rendered":"<h3>&#8222;Die IG Metall ist aufgefordert, nun endlich von dem aktuellen Krawall- in einen konstruktiven Verhandlungsmodus umzuschalten&#8220;<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V., Rechtsanwalt Anderas Tressin, hat \u00fcberhaupt kein Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, warum in der diesj\u00e4hrigen Tarifrunde eine der gr\u00f6\u00dften Warnstreikaktionen in der Geschichte der IG Metall durchgef\u00fchrt wird. &#8222;Da arbeiten wir gemeinsam das ganze Jahr zwischen den Tarifrunden konstruktiv ohne S\u00e4belgerassel und stets auf Augenh\u00f6he an betrieblichen L\u00f6sungen zur Verbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und damit zum Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen, aber immer wenn es um die Fl\u00e4che geht, stellt die IG Metall auf den Krawallmodus um.&#8220;<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Dabei h\u00e4tten aus Sicht von Tressin die Gewerkschaften allen Grund, die Verhandlungen viel entspannter anzugehen, als sie dies im Moment tun. Alle wirtschaftlichen Daten, Zahlen und Fakten belegen, dass es sich um ein faires Angebot der Arbeitgeber handelt. So w\u00fcrden nach der Entgeltsteigerung um 2,2 % im Mai 2014 die Verg\u00fctung jetzt binnen 10 Monaten &#8211; trotz magerer Wachtstumszahlen &#8211; um insgesamt 4,4 % erh\u00f6ht werden; und dies alles in Zeiten niedriger Inflationsraten von unter 1 %. Damit kommt zus\u00e4tzlich entsprechende Kaufkraft f\u00fcr die Inlandsnachfrage hinzu, die die IG Metall immer wieder als Stabilit\u00e4tsfaktor f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten im Land verlangt. Es besteht deshalb \u00fcberhaupt kein Grund, weiter so aufs Gaspedal zu treten und dabei alle \u00f6konomisch notwendigen Tempolimitgrenzen zu \u00fcberschreiten. Die IG Metall sei daran erinnert, dass nicht ein Haustarifvertrag bei Porsche verhandelt wird, sondern dass eine gesamte Branche mit den ausgehandelten Tarifvereinbarungen im internationalen Markt wettbewerbsf\u00e4hig bleiben muss, um bestehen zu k\u00f6nnen. Und in unserer Branche steht jedem Betrieb, dem es gut geht, ein anderer gegen\u00fcber, dem es schlechter geht.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Bei den zus\u00e4tzlich gestellten Forderungen auf Alters- und Bildungszeit stellt sich die Frage: Wer soll nach der Vorstellung der IG Metall in den Betrieben die Arbeit \u00fcberhaupt noch machen und vor allem, wer soll das alles bezahlen. Es muss einfach in die K\u00f6pfe, dass viele l\u00e4nger arbeiten m\u00fcssen. Wenn schon \u00dcbergang in die Rente, dann\u00a0 muss diese gerechter gestaltet werden und dabei muss es einen Unterschied geben zwischen einem, der nicht mehr kann und einem, der nicht mehr will. Und was die Bildungszeit anbelangt, haben die Tarifvertragsparteien in NRW eine Arbeitsgruppe gebildet, die aufbauend auf dem bisherigen Tarifvertrag &#8222;Zukunft in Bildung&#8220; sowie dem &#8222;Tarifvertrag zur Qualifizeriung&#8220;, gerade Vorschl\u00e4ge zur L\u00f6sung des Tarifkonfliktes erarbeitet. Die angek\u00fcndigten Arbeitsniederlegungen haben deshalb \u00fcberhaupt keinen Bezug zur realen Verhandlungssituation, sodass sich die Streikaktionen als v\u00f6llig unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig erweisen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die IG Metall ist aufgefordert, nun endlich von dem aktuellen Krawall- in einen konstruktiven Verhandlungsmodus umzuschalten&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event_listing_category":[8],"class_list":["post-414","event_listing","type-event_listing","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing\/414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/event_listing"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=414"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_listing_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fevent_listing_category&post=414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}