{"id":413,"date":"2018-08-20T20:06:24","date_gmt":"2018-08-20T18:06:24","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=413"},"modified":"2018-08-21T10:06:04","modified_gmt":"2018-08-21T08:06:04","slug":"ra-andreas-tressin","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=ra-andreas-tressin","title":{"rendered":"RA Andreas Tressin:"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"bodytext\">&#8222;Warnstreiks unn\u00f6tig und unverantwortlich&#8220;<\/h3>\n<h3 class=\"bodytext\">&#8222;Arbeit sichern, statt niederlegen&#8220;<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">&#8222;Als unverantwortlich und einfach nicht fair&#8220; bezeichnet Rechtsanwalt Andreas Tressin, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V., die Ank\u00fcndigung der IG Metall K\u00f6ln-Leverkusen ovn massiven Warnstreiks in den M+E-Unternehmen in der Region.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die IG Metall vergibt die Chance, Verhandlungen in einer vern\u00fcnftigen und sachgerechten Atmosph\u00e4re fortzuf\u00fchren. Dass die IG metall die konstruktiven Ans\u00e4tze des L\u00f6sungsvorschlages der Metall-Arbeitgeber mit Warnstreiks beantwortet, ist eine v\u00f6llig unn\u00f6tige Versch\u00e4rfung der laufenden Tarifrunde und eine entt\u00e4uschende Reaktion der Gewerkschaft: Wer bereits seit Wochen vor der ersten Verhandlung Warnstreiks plant, dem muss letztlich ein wirklich schneller Einigungswille abgesprochen werden. Dass es sich um kein faires Angebot der Arbeitgeber handelte, wies Tressin ausdr\u00fccklich zur\u00fcck. Das Gegenteil ist richtig: Alle wirtschaftlichen Daten, Zahlen und Fakten belegen, dass es sich um ein ausgewogenes und f\u00fcr die Arbeitnehmer tragf\u00e4higes Angebot handelt. So w\u00fcrden nach der Entgeltsteigerung um 2,2 % im Mai 2014 die Verg\u00fctungen jetzt binnen 10 Monaten &#8211; trotz magerer Wachstumszahlen &#8211; um insgesamt 4,4 % erh\u00f6ht werden. Damit kommt zus\u00e4tzlich entsprechende Kaufkraft f\u00fcr die Inlandsnachfrage hinzu, die die IG Metall immer wieder als Stabilit\u00e4tsfaktor f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten im Land verlangt. Mehr Stabilit\u00e4tsfaktor ist einfach nicht drin, da dieser bei einem immer brutaler werdenden Preis- und Margenkrieg am Markt erst einmal verdient werden muss.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die IG Metall sei daran erinnert, dass die Tarifvertragsparteien einen Fl\u00e4chentarifvertrag abschlie\u00dfen und damit Arbeitsbedingungen vereinbaren m\u00fcssen, die f\u00fcr die gesamte Branche der Metall- und Elektroindustrie vertretbar sind. Wir machen eben nicht nur einen Tarifvertrag f\u00fcr Porsche, sondern auch einen, den Ford verkraften k\u00f6nenn muss.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die IG Metall solle jetzt mithelfen, unsere Rekordbesch\u00e4ftigung zu halten und nicht unn\u00f6tig mit solchen Aktionen die Stimmung vergiften. Tressin erwartet deshalb von der IG Metall, dass sie eine Versch\u00e4rfung der Tarifrunde durch Streiks unterl\u00e4sst und sich konstruktiv mit unserem Angebot auseinandersetzt. Die nach wie vor extrem unsichere wirtschaftliche Entwicklung macht einem z\u00fcgigen und angemessenen Kompromiss notwendig.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es muss im \u00dcbrigen einfach in die K\u00f6pfe, dass viele l\u00e4nger arbeiten m\u00fcssen; denn wir sind auf das wertvolle Know-How unserer qualifizierten Mitarbeiter angewiesen. Wenn schon \u00dcbergang in die Rente, dann muss dieser gerechter gestaltet werden und dabei muss es einen Unterschied geben zwischen einem, der nicht mehr kann oder einem, der nicht mehr will. Das Thema Bildungszeit geh\u00f6rt einfach nach Auffassung der Arbeitgeber erst gar nicht in einen Tarifvertrag. Personalbedarfsplanung bzw. Qualifizierung muss sowohl beim ob, als auch beim wie und schlie\u00dflich auch bei der Bezahlung in den Betrieben bleiben. Mitbestimmungsrechtlich ist hier im \u00dcbrigen bereits alles im gr\u00fcnen Bereich, weil betriebsverfassungsrechtlich geregelt. Jede weitere Bevormundung, sei es nun durch den Staat oder die Tarifvertragsparteien, muss unterbleiben. Wer dies in Frage stellt, redet letztlich nur teuren Bildungsw\u00fcsten das Wort und hiervon haben wir mittlerweile in der Republik wahrlich genug.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Presseresonanzen finden Sie hier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Warnstreiks unn\u00f6tig und unverantwortlich&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Arbeit sichern, statt niederlegen&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event_listing_category":[8],"class_list":["post-413","event_listing","type-event_listing","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing\/413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/event_listing"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=413"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_listing_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fevent_listing_category&post=413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}