{"id":343,"date":"2018-08-20T18:59:53","date_gmt":"2018-08-20T16:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=343"},"modified":"2018-08-21T10:23:50","modified_gmt":"2018-08-21T08:23:50","slug":"tressin","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=tressin","title":{"rendered":"Tressin:"},"content":{"rendered":"<h3>&#8222;Warnstreiks unn\u00f6tig und unverantwortlich. Arbeit sichern, statt niederlegen.&#8220;<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V., Rechtsanwalt Andreas Tressin, kann \u00fcberhaupt nicht nachvollziehen, warum die IG Metall in der diesj\u00e4hrigen Tarifrunde die gr\u00f6\u00dfte Warnstreikaktion in de Geschichte der IG Metall ank\u00fcndigt. &#8222;Da erarbeiten wir gemeinsam das ganze Jahr zwischen den Tarifrunden konstruktiv ohne S\u00e4belgerassel und stets auf Augenh\u00f6he betriebliche L\u00f6sungen zur Verbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit und damit zum Erhalt von Arbeitspl\u00e4tzen, aber immer wenn es um die &#8222;Fl\u00e4che&#8220; geht, holt die IG Metall den Streik aus dem Hangar&#8220;.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Kein Verst\u00e4ndnis hat Tressin dar\u00fcber hinaus f\u00fcr die unsachliche Reaktion\u00a0auf das Arbeitgeberangebot. Dass es sich hierbei um eine Provokation oder gar um eine Nullnummer handelt, wies Tressin ausdr\u00fccklich zur\u00fcck. Das Gegenteil ist richtig: alle wirtschaftlichen Daten, Zahlen und Fakten belegen, dass es sich um ein faires und f\u00fcr die Arbeitnehmer tragf\u00e4higes Angebot handelt; so w\u00fcrde durch einen Abschluss mit dem Arbeitgeberangebot das Durchschnittseinkommen der Branche auf deutlich \u00fcber 50.000,00 \u20ac im Jahr steigen. Damit kommt zus\u00e4tzlich entsprechende Kaufkraft f\u00fcr die Inlandsnachfrage hinzu, die die IG Metall immer wieder als Stabilit\u00e4tsfaktor f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten im Land verlangt. Mehr &#8222;Stabilit\u00e4tsfaktor&#8220; ist einfach nicht drin, da dieser bei einem immer brutaler werdenden Preis- und Margenkrieg am Markt erst einmal verdient werden muss. Die IG Metall wei\u00df im \u00dcbrigen ebenso gut wie wir, dass es in der Metall- und Elektroindustrie nicht nur Porsche, Mercedes und BMW gibt, sondern auch Opel und Ford. Diese Heterogenit\u00e4t aus der Automobilbranche spiegelt sich eins zu eins auch auf unsere Betriebe wieder. Wenn die IG Metall in dieser Runde bei den Entgelten diese Unterschiede und damit die Belastungsgrenzen der Betriebe ignoriert, werden hier einige Betriebe bald aus der Kurve fliegen. Der IG Metall ist weiterhin bekannt, dass nicht nur die Kosten der Arbeitnehmer, sondern auch die Kosten in den Betrieben st\u00e4ndig wachsen und ebenso am Markt erst verdient werden m\u00fcssen; Tressin nannte in diesem Zusammenhang exemplarisch allein die enorm gestiegenen Energiekosten. Die anderen Wettbewerber holen bei den Lohnst\u00fcckkosten zudem immer mehr auf und wir verlieren gleichzeitig bei der internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit immer mehr an Terrain. Die IG Metall sollte deshalb verl\u00e4sslich und fair agieren. Tressin erwartet deshalb von der IG Metall, dass sie eine Versch\u00e4rfung der Tarifrunde durch Streiks unterl\u00e4sst und sich konstruktiv mit unserem Angebot auseinandersetzt. Die nach wie vor extrem unsichere wirtschaftliche Entwicklung mache einen z\u00fcgigen und angemessenen Kompromiss notwendig. Die IG Metall sollte jetzt mithelfen unsere Rekordbesch\u00e4ftigung zu halten und nicht unn\u00f6tig die Stimmung vergiften.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Warnstreiks unn\u00f6tig und unverantwortlich. 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