{"id":316,"date":"2018-08-20T17:07:11","date_gmt":"2018-08-20T15:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=316"},"modified":"2018-08-21T10:35:08","modified_gmt":"2018-08-21T08:35:08","slug":"tressin-begruesst-einigung-mit-der-ig-metall-aber","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=tressin-begruesst-einigung-mit-der-ig-metall-aber","title":{"rendered":"Tressin begr\u00fc\u00dft Einigung mit der IG Metall, aber:"},"content":{"rendered":"<h3>\u201eTarifabschluss f\u00fcr einen Teil der Unternehmen in unserer Region schwer bzw. nicht zu verkraften\u201c<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">\u201eEs war bis zuletzt ein Tanz auf der Rasierklinge\u201c. Dies sagte Rechtsanwalt Andreas Tressin, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V., in seiner ersten Bewertung zum Tarifabschluss der Metall- und Elektroindustrie in Sindelfingen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eMit der Erh\u00f6hung der Tabellenentgelte von 4,3 % erhalten unsere Besch\u00e4ftigten in der Metall- und Elektroindustrie das kr\u00e4ftigste Plus seit 20 Jahren und der Finanzminister nebenbei zus\u00e4tzlich noch einmal nicht geplante Steuermehreinnahmen\u201c, so Tressin weiter: \u201eDen Arbeitnehmern sei dies ohne Wenn und Aber geg\u00f6nnt, f\u00fcr einen Teil unserer Unternehmen ist dieses Plus jedoch schwer bzw. nicht zu verkraften. Auf jeden Fall verlieren die Unternehmen an Wettbewerbsf\u00e4higkeit und werden die Erh\u00f6hungen nur dann verkraften k\u00f6nnen, wenn die Konjunktur auch weiter an Fahrt gewinnt.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eBei dieser Gemengelage kann f\u00fcr unsere Region nicht ausgeschlossen werden\u201c, so der Verbandsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer, \u201edass bei einer \u00dcbernahme des Ergebnisses von Sindelfingen \u00fcber die tariflichen \u00d6ffnungsklauseln bei dem einen oder anderen nachjustiert werden muss. Umso wichtiger ist deshalb auch die von den Tarifvertragsparteien eingegangene Handlungsverpflichtung, sich schnell mit den Herausforderungen f\u00fcr die k\u00fcnftige Wettbewerbsf\u00e4higkeit in der M+E-Industrie zu befassen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Tressin bedauert, dass die IG Metall einmal mehr in alte Rituale verfallen ist und die gesamte Runde mit der Drohung eines Arbeitskampfes belastete. Positiv zu bewerten sei, dass man trotz dieser Radikalisierung letztlich doch noch die Kurve gekriegt habe und eine Einigung erzielt werden konnte. Die Unternehmen blieben damit vor weiteren gro\u00dfen wirtschaftlichen Sch\u00e4den verschont, die bei weiteren Kampfma\u00dfnahmen unweigerlich eingetreten w\u00e4ren. \u201eGanz wichtig ist vor allem\u201c, so Tressin, \u201edass die IG Metall erkannt hat, dass die Betriebe dringend Flexibilit\u00e4tspuffer ben\u00f6tigen und hierzu auch und insbesondere der Einsatz von Zeitarbeitnehmern geh\u00f6rt. Mit den getroffenen \u00d6ffnungsklauseln f\u00fcr freiwillige Betriebsvereinbarungen sowohl bei der \u00dcbernahme von Ausgebildeten als auch bei dem Einsatz von Zeitarbeit setzen die Tarifvertragsparteien zurecht auf die Sachn\u00e4he und Kreativit\u00e4t der Betriebsparteien bei der Schaffung k\u00fcnftiger Flexibilit\u00e4tsfreir\u00e4ume. Eine \u00dcberreglementierung bei der \u00dcbernahme der Auszubildenden w\u00e4re im \u00dcbrigen auch fatal gewesen, denn in diesem Fall h\u00e4tte man die \u00dcberbedarfsausbildung im Ergebnis zu Grabe getragen. Mit den getroffenen Regelungen sollte nun aber endlich auch die Debatte zum Einsatz von Zeitarbeit sowohl tariflich als auch politisch befriedet sein.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">In den n\u00e4chsten Tagen wird das Ergebnis von Sindelfingen zun\u00e4chst einmal einer Bewertung unterzogen und gepr\u00fcft, ob der Abschluss auf NRW \u00fcbertragen wird; hierzu gilt es aber zun\u00e4chst einmal, erst das abschlie\u00dfende Votum der Mitgliedsunternehmen unseres Verbandes einzuholen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eTarifabschluss f\u00fcr einen Teil der Unternehmen in unserer Region schwer bzw. nicht zu verkraften\u201c<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event_listing_category":[8],"class_list":["post-316","event_listing","type-event_listing","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing\/316","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/event_listing"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=316"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=316"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_listing_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fevent_listing_category&post=316"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}