{"id":313,"date":"2018-08-20T17:03:01","date_gmt":"2018-08-20T15:03:01","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p115765.webspaceconfig.de\/?post_type=event_listing&#038;p=313"},"modified":"2018-08-21T10:36:25","modified_gmt":"2018-08-21T08:36:25","slug":"me-tarifverhandlungen-arbeitgeber-bieten-drei-prozent","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=me-tarifverhandlungen-arbeitgeber-bieten-drei-prozent","title":{"rendered":"M+E-Tarifverhandlungen: Arbeitgeber bieten drei Prozent"},"content":{"rendered":"<h3>Tressin bef\u00fcrchtet schwere Tarifrunde<\/h3>\n<p class=\"bodytext\">In der dritten Runde der Tarifverhandlungen f\u00fcr die rund 700.000 Besch\u00e4ftigten der nordrheinwestf\u00e4lischen Metall- und Elektroindustrie\u00a0in K\u00f6ln haben die Arbeitgeber eine Entgelterh\u00f6hung von 3,0 Prozent bei einer Laufzeit von 14 Monaten angeboten. Dem gegen\u00fcber steht nach wie vor die Forderung der IG Metall nach einem Lohnplus von 6,5 Prozent.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eDas ist mehr als ein faires Angebot an die Arbeitnehmer &#8211; nicht nur, weil es schon jetzt h\u00f6her liegt als der letzte Abschluss in der Metall- und Elektroindustrie mit den 2,7% in 2011, sondern weil den Besch\u00e4ftigten in unserer Industrie erneut eine Steigerung der Realeinkommen zugesichert wird\u201c, sagte Verbandsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andreas Tressin\u00a0nach Ende der Verhandlungen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Tressin bef\u00fcrchtet gleichwohl eine ganz schwere Tarifrunde, da die IG Metall das Thema Geld kompromisslos mit Forderungen verkn\u00fcpfe, die die Arbeitgeber ganz einfach nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen, weil sie unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und damit nicht akzeptabel seien:<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00a0\u201eSo fordert die IG Metall mehr Mitbestimmung bei der Zeitarbeit zu einem Zeitpunkt, in dem die Betriebe den krisenbedingten Aufholprozess immer noch nicht abgeschlossen haben und dar\u00fcber hinaus die ersten Bremsspuren der Konjunktur bei den Nachfragen in den EU-L\u00e4ndern schon sp\u00fcrbar werden. Wir brauchen deshalb nach wie vor eher mehr als weniger Flexibilit\u00e4t im Reagieren auf die nicht vorhersehbaren Schwankungen. Wer aber in dieser Gemengelage mehr Mitbestimmung fordert, der nimmt nicht nur einen Flexibilit\u00e4tsverlust f\u00fcr die Unternehmen bewusst in Kauf, sondern b\u00fcrdet ihnen auch unverantwortlich alle Risiken auf, die bei einer fehlenden Auslastung der Betriebe entstehen.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00dcberhaupt kein Verst\u00e4ndnis hat Tressin f\u00fcr die angedrohten Warnstreikaktionen der IG Metall: \u201eWer bereits seit Wochen vor der ersten Verhandlung Warnstreiks plant, der hat keinen wirklich schnellen Einigungswillen. Es dr\u00e4ngt sich vielmehr der Verdacht auf, dass die IG Metall ihre Kampagne in der Mitbestimmung bei der Leiharbeit vielmehr durchziehen will, um mehr Mitglieder zu werden. Es w\u00e4re schade, wenn die IG Metall in dieser Runde die bereits eingeschlagenen Pfade der dialogorientierten Tarifpartnerschaft wieder verl\u00e4sst bzw. fahrl\u00e4ssig aufs Spiel setzt.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Oberstes Ziel dieser Tarifrunde muss nach Auffassung von Tressin nach wie vor die St\u00e4rkung der internationalen Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Unternehmen und damit die Sicherung der Besch\u00e4ftigung sein. Daf\u00fcr ist und bleibt die Ausweitung der innerbetrieblichen Flexibilit\u00e4t unabdingbare Voraussetzung.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u201eWir wollen in der sich versch\u00e4rfenden demografischen Lage auch und insbesondere schw\u00e4cheren Schulabg\u00e4ngern ihre Chance auf eine Ausbildung nicht verbauen. Genau das passiert, wenn die IG Metall weiterhin die Zwangs\u00fcbernahme eines jeden Auszubildenden verlangt\u201c, so Andreas Tressin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tressin bef\u00fcrchtet schwere Tarifrunde<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","event_listing_category":[8],"class_list":["post-313","event_listing","type-event_listing","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing\/313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/event_listing"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/event_listing"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=313"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"event_listing_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.usability.world\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fevent_listing_category&post=313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}