{"id":2675,"date":"2020-08-13T17:15:27","date_gmt":"2020-08-13T15:15:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.usability.world\/?post_type=event_listing&#038;p=2675"},"modified":"2020-08-18T16:05:15","modified_gmt":"2020-08-18T14:05:15","slug":"mitgliederversammlungen-beider-verbaende","status":"publish","type":"event_listing","link":"https:\/\/www.usability.world\/?event_listing=mitgliederversammlungen-beider-verbaende","title":{"rendered":"Mitgliederversammlungen beider Verb\u00e4nde am 11.08.2020"},"content":{"rendered":"<p><strong>Marc Kretkowski neuer Vorsitzender der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Arndt Krebs f\u00fcr zwei weitere Jahre als Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V. best\u00e4tigt<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2691\" src=\"https:\/\/www.usability.world\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto-MGV-1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.usability.world\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto-MGV-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.usability.world\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto-MGV-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.usability.world\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Foto-MGV-1.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Die in den Unternehmerverb\u00e4nden organisierten Unternehmerinnen und Unternehmer haben in ihrer j\u00e4hrlichen Mitgliederversammlung, die unter strengen Corona-Regeln bei der Federal-Mogul Burscheid GmbH, A Tenneco Group Company stattfand, Herrn Marc Kretkowski, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der wupsi GmbH, zum Vorsitzenden der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V. gew\u00e4hlt. Herr Kretkowski l\u00f6st damit Herrn Edgar Frank ab, der aber f\u00fcr andere Aufgaben dem Verband als ordentliches Vorstandsmitglied weiterhin mit Rat und Tat zur Verf\u00fcgung stehen wird. Die Mitglieder dankten Frank f\u00fcr insgesamt 8 Jahre der T\u00e4tigkeit als Vorstandsvorsitzender. In dieser Zeit hat sich der Verband als moderner Dienstleister, vor allem auf den Gebieten des Arbeits- und Sozialrechts und der Aus- und Weiterbildung, in der Region weiterentwickelt. Frank begleitete als Vorsitzender dar\u00fcber hinaus ganz ma\u00dfgeblich den Aufbau der Arbeitswirtschaft als weitere Dienstleistung mit der Schwerpunktberatung vor allem bei Optimierungs- und Prozessabl\u00e4ufen, sowie der Steigerung der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen.<\/p>\n<p>Detlev Szczukowski (Winwork PersonalService GmbH) komplettiert als weiteres Vorstandsmitglied den Vorstand der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V.<\/p>\n<p>Kretkowski beabsichtigt den eingeschlagenen Weg von Herrn Frank fortzuf\u00fchren. \u201eWir wollen weiterhin bei der Regelung der Arbeitsbeziehungen und bei der Beratung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen gemeinsam mit unseren Partnern unseren Mitgliedsunternehmen ganz individuelle L\u00f6sungskonzepte anbieten. Den Strukturwandel, vor allem bei der Digitalisierung, werden wir auch mit dem Schwerpunkt der arbeitswirtschaftlichen Beratung f\u00fcr die Mitgliedsunternehmen kontinuierlich weiter ausbauen. Das wir im Verband \u00fcber gute \u201edigitale\u201c Infrastrukturen verf\u00fcgen, haben wir ja unter anderem mit einem umfangreichen Rundschreibendienst zur Pandemie in den letzten Monaten bewiesen. So wurden stets zeitnah Newsletter mit rechtlichen Hinweisen und pragmatischen Handlungsleitf\u00e4den f\u00fcr die Entscheider in den Betrieben versandt\u201c, so Kretkowski. \u201eSelbstverst\u00e4ndlich werden wir auch k\u00fcnftig die Interessen der Unternehmen in der Politik artikulieren, denn die Herausforderungen sind gewaltig, und zwar nicht erst seit Corona. Die Politik muss die Hausaufgaben, die durch die Pandemie liegen geblieben sind, endlich abarbeiten. Dies gilt vor allem f\u00fcr das exorbitante Missverh\u00e4ltnis von Be- und Entlastung der Wirtschaft sowie die bestehenden Wettbewerbsnachteile, die sich aus einem viel zu teuren Standort Deutschland aufgestaut haben. Die Herausforderung der Zukunft besteht darin, dass alle Ma\u00dfnahmen k\u00fcnftig zum Schutz der Produktion und der Arbeitspl\u00e4tze wirken m\u00fcssen, ohne dabei die Effizienz, Produktivit\u00e4t und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu beeintr\u00e4chtigen. Deshalb muss alles, was die Unternehmen behindert, wie beispielsweise die geplanten Einschr\u00e4nkungen von sachgrundlosen Befristungen, gestrichen werden\u201c, so Kretkowski weiter. Insbesondere in Zeiten eines dramatischen R\u00fcckgangs von offenen Stellen muss die Bundesregierung vielmehr alles tun, um Neueinstellungen zu erleichtern. Deshalb muss der Arbeitsmarkt gerade jetzt flexibel bleiben, um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit dauerhaft zu verhindern. \u00a0\u201eSicherlicht hat sich das Homeoffice in der Coronakrise in vielen Betrieben bew\u00e4hrt. Das hei\u00dft aber noch nicht, dass man dieses Instrument gleich zum gesetzlichen Anspruch erkl\u00e4ren muss, denn dies w\u00fcrde die personalpolitische und vor allem arbeitsorganisatorische Balance in der betrieblichen Praxis gef\u00e4hrden. Es muss deshalb bei einer \u201edoppelten Freiwilligkeit\u201c bleiben. \u00dcberhaupt kein Verst\u00e4ndnis zeigen die Unternehmen f\u00fcr das Vorhaben der Bundesregierung, ein Lieferkettengesetz einzuf\u00fchren, weil kein Unternehmen f\u00fcr das Verhalten unabh\u00e4ngiger Dritter im Ausland in formale Haftung genommen werden kann und darf. Und auch ein generelles Verbot von Werkvertr\u00e4gen ist allein schon deshalb \u00fcberzogen, da einige Branchen \u2013 wie z.B. der gesamte Montagebereich \u2013 ohne dieses Instrument ihr Gesch\u00e4ftsmodel gar nicht mehr fortf\u00fchren k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p>Zum Vorsitzenden des Arbeitgeberverbandes der Metall- und Elektroindustrie Rhein-Wupper e.V. wurde Herr Arndt Krebs wiedergew\u00e4hlt. Herr Hedderich (Federal-Mogul Holding Deutschland GmbH \u2013 A Tenneco Group Company) wurde ebenso wie Max Taha (ADT Europe GmbH) als ordentliches Vorstandsmitglied im Metallverband f\u00fcr weitere zwei Jahre best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Krebs lobt das Engagement der Unternehmen, die derzeit alles versuchen, Besch\u00e4ftigte \u00fcber die Kurzarbeit zu halten. Oberste Pr\u00e4misse bleibt, die Unternehmen so gut es geht durch die Krise zu f\u00fchren, ihnen Liquidit\u00e4t und damit ihre Existenz zu sichern. \u201eDie Sozialpartner in der Metall- und Elektroindustrie k\u00f6nnen dazu in den Verhandlungen ab September 2020 sicherlich einen sehr wichtigen Beitrag leisten\u201c, gab sich Krebs \u00fcberzeugt. Er sieht die IG Metall in der Pflicht, Verantwortung f\u00fcr den Standort und die Besch\u00e4ftigung zu \u00fcbernehmen und vor allem die Realit\u00e4ten zu erkennen. Denn von einer Normalisierung sind wir noch weit entfernt. Alle Mitglieder aus der Metall- und Elektroindustrie sagen uns, dass ihre Produktion beeintr\u00e4chtigt ist, es geht nur um das Mehr oder Weniger. Und da werden wir nach den aktuellen Prognosen auch noch nicht so schnell wieder herauskommen. Vielmehr wird es noch mindestens zwei Jahre dauern, bis sich die Wirtschaft von dieser Jahrhundertrezession erholt hat.<\/p>\n<p>Im j\u00fcngsten Konjunkturpaket der Bundesregierung hat Krebs viel Richtiges ausgemacht, vor allem die dringend notwendigen Ma\u00dfnahmen, die helfen, Liquidit\u00e4t zu halten. Was fehlt sind Eigenkapitalhilfen in Form von Zusch\u00fcssen. \u201eUnsere Automobilzulieferer h\u00e4tten sich dar\u00fcber hinaus auch eine Kaufpr\u00e4mie f\u00fcr saubere Diesel und Benziner gew\u00fcnscht, die fehlt leider in dem Paket\u201c, bem\u00e4ngelte Krebs. Krebs macht sich dar\u00fcber hinaus auch um die Unternehmen sorgen, die wie z. B. im Anlagenbau, aufgrund von langlaufenden Auftr\u00e4gen aktuell noch ganz gut dastehen, aber bef\u00fcrchten zeitversetzt in die Krise zugeraten, wenn aufgrund der Pandemie Folgeauftr\u00e4ge aufgrund fehlender Neuinvestitionen ausbleiben. \u201eHoffentlich stellt Berlin diesen Unternehmen dann auch noch Unterst\u00fctzungshilfen zur Verf\u00fcgung.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Marc Kretkowski neuer Vorsitzender der Unternehmerschaft Rhein-Wupper e.V. 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